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41. Forum des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU)

„Erfolg im digitalen Zeitalter beginnt mit agiler Planung, Prozess-Know How, exzellenter Technologie und viel Erfahrung.“ – so eröffnete Herr Professor Hermann Krallmann seinen Vortrag auf dem 41. Forum für Familienunternehmen des Wittener Instituts für Familienunternehmen (WIFU).

Das WIFU bietet Familienunternehmen eine Plattform zum Austausch insbesondere mit dem Ziel die Zukunftsfähigkeit der Familienunternehmen zu stärken. Titelthema des 41. Forums am 18. Mai in Witten/Herdecke ist die Digitalisierung gewesen. So haben die Familienunternehmen bereits erkannt – möchte man die Zukunft mitgestalten, so müssen die modernen Ansätze und innovativen Technologien in diesem Umfeld eingebunden werden.

Professor Krallmann erläuterte die Digitalisierung aus seiner Position als Familienunternehmer, Wissenschaftler und erfahrender Praktiker. Zum Ende des Vortrags wurde sämtlichen Beteiligten deutlich - ein Alleingang in der Digitalisierung ohne Berücksichtigung von gesetzten Standards wird nicht gelingen und Digitalisierung kann schrittweise unter Einsatz eines moderaten Ressourceneinsatzes geplant und realisiert werden. Der große, einmalige Sprung zum digital Leader ist ein waghalsiges und unrealistisches Ziel.

Mit dem Vorgehensmodell zur Realisierung der Digitalisierung stellte Professor Krallmann einen strukturierten Ansatz vor mit dem jedes Unternehmen seinen Weg zur Digitalisierung maßgeschneidert für seine Zwecke und schrittweise gehen kann.

Das von der KRALLMANN AG angepasste Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI 4.0) dient hierbei als zentrales Werkzeug. Die Anwendung des RAMI 4.0 stellt zudem sicher, dass Sie Ihre digitale Transformation maßgeschneidert bestreiten, sich jedoch nicht außerhalb der gesetzten industriellen Standards für die Industrie 4.0 bewegen. Somit erreichen Sie eine international anerkannte und kompatible Lösung.

Anhand des RAMI 4.0 werden sämtliche Projektergebnisse ausgearbeitet und abgestimmt.

In der ersten Phase des Vorgehensmodells wird die Untersuchungseinheit konkretisiert. Soll es sich hierbei um einen physischen Gegenstand oder um eine Organisationseinheit handeln? Und welche der Lebenszyklusphasen sollen untersucht werden? Diese Festlegung ist in Digitalisierungsprojekten bereits zu Anfang ein erfolgskritischer Schritt. Die Digitalisierung kann für Unternehmen nicht in großen Schritten genommen werden, vielmehr muss dieses Thema anhand von kleinen, wohl definierten Untersuchungseinheit realisiert werden.

In der zweiten Phase, der Istanalyse, erfolgt das Verstehen des ausgewählten Unternehmensgegenstandes. Die getätigten Aufnahmen werden in einem ausgearbeiteten Reifegradspiegel „Digitalisierung“ kategorisiert. Das Ergebnis ist der definierte Status Quo des Unternehmensgegenstandes in Bezug auf die digitale Welt. Somit wissen Sie, wie weit der untersuchte Unternehmensgegenstand hinsichtlich der Digitalisierung entwickelt ist.

Nachdem die Wahrnehmung über den vorliegenden Reifegrad „Digitalisierung“ geschaffen wurde, werden innerhalb eines Kreativitätworkshops unterschiedliche zukünftige Szenarien ausgearbeitet. Hier bestimmen Sie und Ihre Mitarbeiter, wo die Reise in der digitalen Welt gehen soll. Auf Basis der Workshopergebnisse werden die notwendigen Erweiterungen am Unternehmensgegenstand bestimmt. Das Ergebnis dieser Phase ist der Digitalisierungspfad abgebildet im RAMI 4.0.

In der letzten Phase, der Umsetzung, werden Arbeitspakete in den Dimensionen Mensch, Technologie und Prozess definiert und in einem Projektplan miteinander harmonisiert. Durch das anschließende steuern, betreuen und ausführen der Arbeitspakete erfolgt die digitale Transformation des gewünschten Unternehmensgegenstandes und Sie erreichen das gewünschte Zielbild.

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